Lust auf Glamping?

Ein ganz neuer Urlaubstrend aus Asien und Amerika erobert  zur Zeit die Welt der Reisenden. Das Wort „Glamping“ setzt sich aus „glamorous“ und  „camping“ zusammen. Dem sogenannten „Luxuszelten“. Das  Ganze hat aber, abgesehen von einem Zelt und der Natur nichts mehr mit dem altbekannten Camping zu tun. Wer „Glamping“ betreibt, tut dieses auf dem Niveau eines Fünf-Sterne-Hotels, mit all seinen Annehmlichkeiten wie: Fußbodenheizung, Klimaanlage, King-Size-Betten und der entsprechenden Gourmet- Verköstigung.

Wie Hotelzimmer müssen solche Luxuszelte vorreserviert werden. Manche Camps bieten sogar persönliche Butler und Spa-Behandlungen an. Glamping mag einen eingefleischten Camper abschrecken, doch wer die Romantik eines Zelturlaubs mit Luxus aller höchsten Niveaus verbinden möchte, kann eine Nacht bereits ab 250 Euro pro Person buchen.

In Indien beispielsweise, im Camp „Aman-i-Khás“ im Bundesstaat  Rajasthan, kann man für 560 Euro pro  Nacht  in einem sechs Meter hohem, klimatisiertem Ein-Mann-Zelt, welches über 100 Quadratmeter groß ist residieren und den Luxus eines Ankleidezimmers, eines großen Bades mit Badewanne, einem Schlafzimmer und einem großen Wohnraum genießen. Weiterhin bietet das Camp  am Rande des Nationalparks Ranthambhore ein „Spazelt“, ein „Dining-Zelt“ und ein „Lounge-Zelt“.

Weitere bekannte „Glamping-Camps“ finden sich in dem US-Staat  Montana; geführt von den Unternehmen „Paws up“. Aber auch in Europa kann man glampen. Im „Cornish Tipi Holidays Camp“ in Cornwall oder in Frankreich im „Mille Étoiles“, am Ufer der Ardéche gelegen.

Wer in Europa glampen möchte, findet  in Spanien, Holland, Portugal und Schweden   aufregende Möglichkeiten sich dem neuen Trend hinzugeben.