Whisky-Tasting als Event

Whisky-Tasting als Event

Whisky-Tastings liegen gerade ganz groß im Trend. Sie werden mittlerweile gefühlt deutschlandweit in jeder größeren Stadt angeboten. Darunter befinden sich auch besonders außergewöhnliche Tastings, z.B. in der Whisky-Tram in Frankfurt. Bei derartigen Verkostungen erfährt man Wissenswertes über die Geschichte, die Herstellung und die Zutaten des edlen Tropfens. Der wichtigste Teil dreht sich allerdings darum, verschiedene Sorten zu probieren und Geschmacknuancen herauszufinden. Dabei erhält man eine professionelle Anleitung, wie man vorgeht und worauf zu achten ist. Wer sich ein bisschen auskennt, kann mit Freunden auch ein eigenes Tasting veranstalten. So geht man dabei vor.

Die Basis schaffen

Als Voraussetzung benötigt man natürlich verschiedenen Whisky. Für den Anfang reichen aber etwa 5 Sorten. Die sollten idealerweise 15-18 °C haben. Im Zweifelsfall kommen die Aromen bei Zimmertemperatur aber besser zur Geltung als bei eisgekühltem Whisky. Dieser muss im Gegensatz zu Wein vorher übrigens nicht atmen.

Whisky wird zwar häufig auch aus breiten Tumblern getrunken, für die Whisky-Probe sollten es aber Nosing-Gläser in Tulpenform und mit Stil sein. Die halten die Aromen besser und man erwärmt den Inhalt mit seiner Hand nicht, wenn man den Stil ergreift. Dazu wird stilles, mineralstoffarmes Wasser und eventuell auch Weißbrot gereicht, um den Gaumen neutralisieren zu können.

 

Die Optik feststellen

Nun kann das eigentliche Tasting beginnen. Zunächst stellt man das Aussehen der Flüssigkeit fest.

  • Die Farbe gibt einem Aufschluss über die Länge der Lagerung und das verwendete Holz des Fasses, das wiederum unterschiedliche Aromen abgibt.
  • Beim Schwenken des Glases entstehen Schlieren, sogenannte Beine. Lange Beine deuten auf einen hohen Alkoholgehalt hin.
  • Viele Beine sind ein Zeichen für einen hohen Gehalt an Ölen und damit Aromen.

 

Den Geruch auf sich wirken lassen

Bevor man das sogenannte Wasser des Lebens tatsächlich probiert, wird erst einmal daran gerochen. Dazu schwenkt man das Glas erneut und riecht tief hinein. Die Augen sollten jedoch nicht anfangen zu tränen. Zu Beginn realisiert man meist nur den Alkohol. Deshalb kann man noch mehrmals nachriechen. Man kann auch kürzer einatmen oder sich abwechselnd jeweils ein Nasenloch zuhalten. Dazwischen sollte man auch neutrale Luft atmen.

 

Den Geschmack genießen

Endlich ist es soweit und man darf einen Schluck nehmen. Das bedeutet aber eher, am Glas zu nippen. Man behält den Whisky erst im vorderen Bereich der Zunge, ehe man ihn langsam nach hinten laufen lässt. So entfalten sich die Geschmacksknospen am besten. Schluckt man diesen hinunter, sollte man auch dem Abgang Bedeutung beimessen. Ist dieser intensiv, deutet es auf seine hohe Qualität hin. Nun bietet sich auch ein weiterer Geruchstest an, da das Aroma dann oft noch einmal anders empfunden wird.

 

Die Eindrücke notieren

Man kann seine Empfindungen schriftlich festhalten, um sie später noch einmal nachzuschlagen, aber auch mit den anderen Teilnehmern diskutieren zu können. Um leichter die richtigen Worte zu finden, kann man sich ein Aromenrad bereitlegen, das man mit der Googlesuche leicht findet. Man beschreibt damit zunächst grob, was man schmeckt oder riecht und arbeitet sich dann langsam ins Detail vor.

 

Weiterführende Informationen entdecken

Wer jetzt Lust bekommen hat, sich noch intensiver mit dem Thema Whisky auseinanderzusetzen oder gar ein eigenes Tasting zu organisieren,
erhält in diesem kostenlos downloadbaren E-Book umfangreiche Informationen.

Ihre Meinung ist uns wichtig

Hier Grillkohle kaufen