Wein und Gesundheit – Die Naturarznei Wein

 Wein ist viel mehr als nur ein alkoholisches Getränk. Ob zu einem guten Essen oder in einer gemütlichen Runde ohne zusätzliche Genuss- und Nahrungsmittel passt und schmeckt er vorzüglich. Schon in der Antike war man sich seiner Vorzüge und Wirkung bewusst.
Der berühmt berüchtigte Mediziner Hippokrates erkannte bereits 400 v.Chr. den medizinischen Nutzen des Weins. So verschrieb er ihn bei Darm-, Herz- und Kreislaufbeschwerden, Schlafstörungen und als Kräftigungsmittel. Die Römer nutzten den Wein sogar zur örtlichen Wundbehandlung. Selbst 1892 wurde in Heidelberg von den Ortskrankenkassen Wein gegen zahlreiche Krankheiten verschrieben.


Zig Studien stützen diese seit Jahrtausenden währenden Erkenntnisse. Man könnte nun zu Recht daher gehen und behaupten, dass dies einseitig beleuchtete Studien zugunsten der Alkoholindustrie seien. Doch selbst die Deutsche Hauptstelle gegen Suchtgefahren, abgekürzt DHS, räumt ein, dass der gemäßigte Genuss von Wein positive Auswirkungen auf den menschlichen Organismus habe. Das Institut für Präventivmedizin der Universität veröffentlichte 1995 eine ähnlich interessante Studie. Die Forscher dieses Instituts beobachteten 6.051 Männer und 7.234 Frauen über einen Zeitraum von zwölf Jahren. Sie kamen zu dem Ergebnis, dass Weintrinker beim Verzehr von drei bis fünf Gläsern Wein täglich gegenüber Abstinenzlern ein um die Hälfte verringertes Risiko hätten, an Herz-Kreislauf-Krankheiten zu leiden.

Nun stellt sich die Frage, welche Bestandteile des Weins der menschlichen Gesundheit förderlich sind. Lebensmittelchemiker arbeiten mit Hochdruck daran, anhand analytischer Technik die einzelnen Stoffe des Weins, die der Krebs- und Infarktprävention dienen, aufzudecken. Bisherige Untersuchungen ergaben, dass diese Stoffe aus den Traubenschalen stammten. Weltweit beschäftigen sich Forscher sogar zunehmend mit Zusammenhängen zwischen Weinkonsum, Krebserkrankungen, Osteoporose und Demenz.

Bestandteile des Weins

Wein besteht zu 80 Prozent aus Wasser. Die 20-prozentige Lücke füllen Farb-, Geschmacks-, Geruchs- und Gerbstoffe sowie Äthylalkohol, Zucker (Glukose, Fruktose, u.Ä.), Elektrolyte und Vitamine. Die Vitamine sind für die Funktion des zentralen Nervensystems unentbehrlich. Zudem binden sie die für die Körperzellen giftigen Radikale und beugen somit der Erkrankung durch Krebs vor. Weitere Auswirkungen des in Maßen konsumierten Weins im Überblick.

Wirkung des Weins bei 1-3 Gläsern täglich

  • Hemmung der Blutgerinnung (Vorbeugung von Thrombose)
  • Senkung der schädlichen Blutfette
  • Gefäßerweiterung und Blutdrucksenkung
  • Erhöhung des Östrogenspiegels
  • Anregung von Verdauung und Geist
  • Erhöhte Aktivität der Nieren (erhöhter Harnfluss, gesteigerter Abtransport von Abfallstoffen)
  • Verlangsamung der Knochenentkalkung
  • Verbesserung der Durchblutung und Sauerstoffversorgung des Gehirns

Weinkonsum im Rahmen ist nahezu unbedenklich. Alles, was außerhalb dieses Rahmens liegt, allerdings nicht. Erhöhter Wein- bzw. Alkoholkonsum führt zu erheblichen gesundheitlichen Schäden. So kehren sich die positiven Eigenschaften mäßigen Weingenusses um. Das Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko steigen. Zudem können Störungen des Nervensystems, Stimmungs- und Hormonschwankungen, Vitamin- und Nährstoffmangel sowie Bauchspeicheldrüsenentzündung und Abhängigkeit eintreten.

Diejenigen, die sich an die Regeln des Alkoholkonsums halten, können ein sehr freudvolles und gesundes Leben genießen.

Auf das Leben, Cheers!

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