Rolex – Eine kleine Erfolgsgeschichte einer Weltberühmtheit

Seit fast 100 Jahren vertreibt ein Familienbetrieb aus der Schweiz überaus angesehene und qualitativ hochwertige Uhren. Kaum eine andere Uhr ist weltweit so bekannt für Qualität und Prestige wie die Rolex. Ungewöhnliche Kontinuität und kompromissloses Design zeichnen die Uhren dieser Marke aus.


 Viele der heute erhältlichen Modelle gab es mit kleinen technischen Unterschieden bereits schon vor 50 Jahren. So wurde erst in den 80ern das Plexiglas gegen das hochwertigere Saphirglas ausgetauscht. Dies deutet darauf hin, dass die technischen Neuerungen in kleinen, aber dafür bedachten Schritten voranschritten.

So achtete man schon damals bei der Rolex-Kaliber 3135, das zahlreichen Dreizeigeruhren von Rolex zugrunde liegt, auf konstruktive Robustheit, Genauigkeit und darauf, dass die Wartungsintervalle möglichst groß sind.

Nicht nur Eric Clapton und Fidel Castro, sondern auch der Papst und Dalai-Lama tragen sie. Wie kam es dazu, dass die Marke Rolex weltweit zu solchem Bekanntheitsgrad gelangte? Woher stammt das unaufhörliche Streben nach Qualität und Perfektion?

Wie so einige Erfolgsgeschichten, beginnt auch diese in Deutschland. Gründer des Rolex-Unternehmen war der Deutsche Hans Wilsdorf (1881-1960). Dieser ging nach seiner kaufmännischen Ausbildung um 1900 nach La Chaux-de-Fonds in der Schweiz, um dort die Arbeit in einem Import- und Exportgeschäft aufzunehmen. Dort bestellte er Schweizer Taschenuhren und exportierte diese, die ein Ganggenauigkeitszeugnis vom Observatorium in Neuchatel erhielten, nach England, wo er sich 1905 schließlich selbstständig machte.

Er gründete mit einem Gehäusebauer namens Davis die Firma “Wilsdorf & Davis”. Weiterhin importierten sie Schweizer Uhren, nun von der Bieler Firma Aegler SA. Da es zu dieser Zeit Gang und Gebe war, dass die Uhren den Namen des Verkäufers und nicht des Herstellers trugen, entschied sich Wilsdorf für das frei erfundene “Rolex”, das 1908 als Warenzeichen geschützt worden ist. Dieser Name war in nahezu allen Sprachen gut aussprechbar und eindeutig in seiner Schreibweise. Er ließ zudem viel Platz auf dem Ziffernblatt. Der Name stammt jedoch nicht, wie vielerseits vermutet, aus den französischen Worten “horlogerie exquisite”. Das Logo der fünfzackigen Krone kam erst später hinzu.

Wilsdorf erkannte im Gegensatz zu seinen Konkurrenten schon früh, dass die Armbanduhr Zukunft hat. Man glaubte zu dieser Zeit, dass das Gehäuse der Armbanduhr zu klein sei, als dass sie einwandfrei laufen könnte. Sein Streben nach einer vollfunktionsfähigen Armbanduhr brachte ihm 1910 den ersten Gangschein für Armband-Chronometer. 1914 erhielt Rolex das erste weltweit verliehene Armband-Chronometer-Zeugnis der Klasse A. Aufgrund hoher Einfuhrzölle verlegte Wilsdorf den Firmenstandort nach Biel in der Schweiz.

1926 folgte das nächste Highlight des Unternehmens. Es erschien die weltweit erste patentierte wasserdichte Uhr unter dem Namen “Rolex Oyster”, zu Deutsch “Auster”. Daraufhin bot sich für Wilsdorf eine einzigartige Chance, seine Oyster bekannt zu machen. Seine Sekretärin Mercedes Gleitze unternahm am 7. Oktober 1927 als erste Engländerin den Versuch, den Ärmelkanal zu durchschwimmen. Wilsdorf schenkte ihr ein Oyster-Exemplar unter der Bedingung, dass sie diese bei ihrem Versuch trägt, um somit die neue Uhr der breiten Masse vorzustellen.

Obwohl der Versuch Gleitzes misslang, erwies sich die Oyster als funktionsfähig und ging nach mehr als 8 Stunden im eisigen Wasser nur wenige Sekunden nach. Eine einzige Anzeige auf der Titelseite für damals 4000 Pfund in der Londoner Tageszeitung Daily Mail mit dem Titel “The Watch that defies the elements” reichte aus, um die Marke Rolex dauerhaft in das öffentliche Interesse zu befördern. Diesem Erfolg folgten weitere Modelle, die sich durch eine fortschreitend höhere Wasserdichte auszeichneten. Die 1953 vorgestellte “Submariner” war schon bis 100m, die 18 Jahre später erschienene “Seadweller” sogar bis 610m wasserdicht. Höchsten Bekanntheitsgrad dürfte jedoch die von Schauspieler Paul Newman im Jahre 1961 getragene “Daytona” genießen. Mittels niedriger Stückzahlen und gewohnt guter Qualität erzielen Händler noch heute hohe Preise.

Wer sich einen genauen Überblick über Preise und Modelle schaffen will, dem empfehlen wir trotz einiger Internetanbieter den Gang zum Juwelier. Denn dann begeht man nicht das Risiko, einer Fälschung zum Opfer zu fallen. Schau dir jedenfalls die Rolex-Modelle vorher auf der firmeineigenen Homepage (www.rolex.com) an und versuche, deine Auswahl schon mal einzugrenzen. Denn ist die Auswahl zu groß, kann es sprichwörtlich zur Qual werden, sich für eine der schönen Uhren zu entscheiden.

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