Penisverlängerung – Wie man aus einem Golf einen Ferrari macht

Unmöglich denkst du? Die ästhetische Chirurgie macht es möglich. Ab einem Taschengeld von 5.900,- Euro holen Chirurgen aus deinem Golf alles raus, was möglich ist. Spätestens jetzt dürfte klar werden, dass es sich hierbei nicht um Autos, sondern um die mit Automobilen häufig in Verbindung gebrachte Männlichkeit handelt. Penisverlängerung ist nicht nur durch den Kauf eines Ferraris, sondern auch durch einen chirurgischen Eingriff möglich.

Ist die Größe überhaupt wichtig?

Zwar stellt sich bei Recherchen in zahlreichen Onlineforen zum Thema Penislänge heraus, dass es den meisten Frauen wenig wichtig bis völlig egal ist, wie groß der Penis des Mannes ist. Dennoch gibt es diesen wenngleich geringen prozentualen Anteil von Frauen, die dieses Gefühl des Ausgefülltseins lieben. Dieses Gefühl lässt sich mittels dicken und langen Penis weitaus besser erzeugen als mit einem kleineren und dünneren.

Welche Methode ist sinvoll?

Zum Thema Penisverlängerung gibt es allerlei Produkte. Angefangen bei Chemiepräparaten, über Penis-Stretch-Geräte bis zum bereits erwähnten chirurgischen Eingriff. Obwohl es noch keine wissenschaftlichen Untersuchungen zum Thema Penisverlängerung gibt, wuchert es im Internet von angeblich medizinisch erprobten Methoden. Auch die Email-Postfächer mancher Menschen werden mit solchen Produkten tagtäglich “gefüttert”.

Während es für die Wirksamkeit chemischer Produkte zur Verlängerung des Phallus große Zweifel gibt, sind die Erfolge des Penis-Stretchings zwar gering, aber dennoch vorhanden. Weit größere Erfolge dürfte tatsächlich der chirurgische Eingriff leisten. Die Prozedur ist allerdings riskant und demnach nicht völlig ohne Vorsicht zu genießen.

“2, 1, Risiko”

Die Risikoangaben der Onlineseite www.maenner-klinik.com fallen sehr milde aus. Die Risiken werden dort auf mögliches Eigenverschulden, beispielsweise durch das zu frühe Öffnen des Verbands nach der Operation reduziert. Erhebliche Folgen für die Gesundheit werden hier zwar angeführt, jedoch unter dem Absatz “angedichtete Risiken” auf die Unerfahrenheit anderer Ärzte verschoben. De facto ist es wohl wie bei jedem operativen Eingriff: es gibt immer Risiken, welche sich aber durch die sorgfältige Wahl des Arztes zumindest minimieren lassen.

Aufgrund des Heilmittelwerbegesetzes (HWG) ist es den Kliniken und Ärzten in Deutschland verboten, mit Patientenmeinungen und “Vorher/Nacher Fotos” zu werben. Deren Authentizität ist natürlich schwierig (insbesondere im Internet) nachzuweisen, würde dennoch einen Einblick in “echte” Erfahrungen bringen. In der bisherigen Fassung dieses Artikels haben wir uns dies von der Männer Klinik gewünscht, wurden aber freundlicherweise von der Repräsentanz derer darüber informiert, wieso und aufgrund welcher rechtlichen Grundlage dies nicht gemacht wird bzw. gemacht werden darf.

Der chirurgische Eingriff

Im Detail wird der Penis während der Operation folgendermaßen verlängert: Der Penis wird unter örtlicher Betäubung aus seiner Verankerung mittels Bänder gelöst und anhand von Eigengewebe nach unten hin begradigt. Dadurch wird der Penis, der innerhalb des Körpers leicht gebogen vorliegt, durch eine niedrigere Aufhängung innerhalb des Körpers verlängert. Aufgrund dessen ist durchschnittlich von einer Verlängerung von drei bis sechs Zentimetern auszugehen. Nebst der Verlängerung des Penis wird eine Verdickung durch das Spritzen eigenen Fettgewebes erzeugt. Es wird argumentiert, dass eigenes Fettgewebe, das in den Penis gespritzt wird, im Laufe der Zeit nach der Operation anwächst und somit nicht völlig abtransportiert oder abgebaut werden kann. Dadurch, so der Inhalt dieser Seite, bleibe die Verdickung erhalten. Da sich jedoch ein bestimmter Teil, etwa die Hälfte des eingespritzten Fettgewebes abbaue, müsse mehr gespritzt werden. Anschließend bekommen Patienten einen festen Verband, den sie bis zu fünf Wochen tragen müssen. Sport wie Sex sind in dieser Zeit untersagt. Man sollte sich also vorher noch mal ordentlich austoben, bevor die Zeit der Enthaltsamkeit beginnt. Zurück bleiben angeblich nur eine zwei bis drei Zentimeter große Narbe und relativ geringe Schmerzen, die durch Medikamente bekämpft werden können.

Fazit

Prinzipiell ist es möglich, den Penis durch eine Operation zu verlängern. Fragwürdig bleibt der Erfolg einer Operation (denn ab wieviel cm kann man von Erfolg sprechen?). Zumal ist die Auswahl und Findung eines vertrauenswürdigen und fähigen Arztes ein schwieriges Unterfangen. Bei diesem schwer einschätzbaren Risiko stellt sich doch die Frage, ob dies speziell in deinem Fall wirklich notwendig ist. Man kann mit jeder Penisgröße Spaß beim Sex haben. Schließlich kommt es auf die Technik, weniger auf die Größe an. Mit einem Golf kann man auf der Autobahn ebenso schnell sterben wie mit einem Ferrari. Zwar ist der Ferrari schneller als ein serientypischer Golf. Auf schnelle Spritzer standen die Frauen aber noch nie.

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