G-Punkt beim Mann – Glück auf Umwegen

Manche Männer stehen auf Analverkehr, andere nicht. Dies bezieht sich in erster Linie auf den Sex mit der Frau. Dass nahezu alle homosexuellen Männer auf Analverkehr stehen, dürfte einleuchten. Heterosexuelle Männer hingegen stehen dem Glück durch die Hintertür nicht ganz so besonnen gegenüber. Schade eigentlich, wenn man bedenkt, was ihnen dabei entgehen kann.

Auch Männer können einen G-Punkt vorweisen. Dieser ist, im Gegensatz zum G-Punkt der Frau, nicht derart umstritten. Das Zentrum der Erregung bildet die Prostata. Sie ist nicht größer als eine Kastanie, liegt hinter der Harnblase und steuert maßgeblich zur Produktion des männlichen Ejakulats bei.

Männlichen Erfahrungsberichten zu Folge erlebt Mann wahre Hochgefühle bei Stimulation der Prostata. Kein Wunder, wenn man die physikalischen Reaktionen, die auf eine Massage der Prostata zurückgehen, betrachtet. Wie beim gewöhnlichen Orgasmus des Mannes ziehen sich Prostata, Harnleiter und Beckenbodenmuskulatur zusammen. In machen Fällen genügt diese Stimulation für einen Orgasmus.

Nun stellt sich die berechtigte Frage, wie dieser kleine Lustknoten denn zu erreichen ist. Eine Variante ist die Massage über den Anus. Der Mann sollte sich in eine für ihn entspannende Position bringen. Nun kann sie langsam ihren Finger in seinen Hintern einführen und sich bis zur äußerst empfindlichen, runden und weichen Prostata vortasten. Dies ist einfacher gesagt als getan. Laien sei geraten, nicht auf Gleitmittel zu verzichten. Wenn dies im entsprechenden Moment nicht zur Hand ist, genügt auch der Griff zum Babyöl.

Steht der Mann auf Sexspielzeug, sollte die Frau nicht, nur weil kein Sexspielzeug vorhanden ist, alternativ zur ausrangierten Zahnbürste greifen. Sie mag zwar im wahrsten Sinne des Wortes reizvoll sein, doch kann deren Verwendung aufgrund der harten Borsten zu Verletzungen des Darms führen. Dies hat dann nichts mehr mit Stimulation und Geilheit zu tun. Das grenzt an Verstümmelung, um es vorsichtig zu formulieren.

Verletzungen des Afters und Darmgangs sind nicht zu unterschätzen. Bereits lange Fingernägel können entsprechende Risse in der Darmwand verursachen. Da sich im Darm zahlreiche Blutgefäße befinden, kann es im Falle einer Verletzung zu einer immensen Blutung kommen. Gerade dann besteht erhöhte Infektionsgefahr.

Auch häufige Überdehnungen des Afters können negative Folgen für die Gesundheit nach sich ziehen. Schlimmstenfalls endet dies in Inkontinenz (Unfähigkeit den Stuhl zu halten).

Denjenigen, die sich für gewagte Analexkursionen nicht begeistern können, bietet eine externe Massage der Prostata eine angenehmere Alternative. Die Prostata kann nämlich auch über den Damm, befindlich zwischen Hoden und Anus, massiert werden.

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