Es ist Frühling… und höchste Zeit!

Es erfasst uns jedes Jahr aufs Neue. Die Frühlingsgefühle, die Vorfreude auf den Sommer, die Grillabende und die Aufenthalte an Seen und in Bädern. Wer sich im Glanze der Sonne bräunen will, sollte auch auf einen angemessen glanzvollen Anblick seines Körpers achten. Rettungsringe können dich zwar vor dem Ertrinken, nicht aber vor angewiderten Blicken bewahren. Spätestens jetzt solltest du dich auf das Laufrad begeben und um die Wette “wetzen” oder einfach die Ernährung umstellen und am Fitnessprogramm feilen.

Wenig aber oft trainieren

Nebst Ausdauersport kann man durch tägliches und gezieltes Training ähnlich gut ungewollte Speckröllchen loswerden.

Bauchhüpfen:

Eine unkomplizierte Übung, die man bei jeder anderen Beschäftigung (Zähneputzen, Fernsehen) ebenso unkompliziert ausführen kann. Zieh einfach so weit es geht deinen Bauch ein, halt diese Spannung und entspann dich wieder. Nun kurz und schnell atmen bis die Bauchdecke wackelt und die Übung wiederholen.

Atem-Sit-Ups:

Für die schrägen Bauchmuskeln leg dich gerade hin, winkle das rechte Bein an und leg das linke darüber. Verschränk die Arme hinter dem Kopf und richt deinen Oberkörper zum angewinkelten Knie hinauf. Halt die Spannung, atme 5-mal tief ein und aus und geh wieder in die Ausgangsposition über. Nun beginne das Gleiche mit deinem linken Bein. Wechsle und wiederhole diese Übungen 10-mal.

Easy-Lifting:

Leg dich auf den Rücken und lass dir Arme ausgestreckt neben dem Oberkörper liegen. Nun streck beide Beine senkrecht nach oben. Als nächstes rollst du dich mit deinem Becken bis zu den Lendenwirbeln hoch. Versuche dies nur durch Bauchmuskelkraft heraus. Die Spannung kurz halten und langsam wieder abrollen. Wiederhol diese Übung 10-mal.

Die “richtige” Ernährung

Sport ohne die entsprechende Ernährung ist für eine effektive Diät nahezu nutzlos. Umgekehrt nutzt eine gesunde Ernährung ohne Sport ebenso wenig. Nur eine dauerhafte Umstellung von Ernährung und Bewegung kann zum Erfolg führen.

Eine recht erfolgreiche Diät stammt aus den Vereinigten Staaten von America. Die so genannte South Beach Diät. Diese verspricht eine Gewichtsreduzierung mittels kohlenhydratarmer Ernährung. Fett und Eiweiß dürfen weiterhin im gewohnten Maße konsumiert werden. Das kommt bei den zum großen Teil fettleibigen Amerikanern mit schlechten Essgewohnheiten natürlich sehr gut an. So werden schon eine Reihe von “low carb” Produkten, wie low-carb-Pizza, -Brot, -Schokolade, angeboten.
Doch tatsächlich: Die Diätassistentin Anna Zebe testet seit 30 Jahren verschiedene Diäten. Sie kam zu dem Ergebnis, dass Menschen, die das Minimum an Eiweiß, dafür aber eine Menge an Kohlenhydraten zu sich genommen haben, nicht abnahmen.

Wissenschaftlich ist dies relativ einfach zu erklären. Ein Übermaß an Kohlenhydraten kann der menschliche Körper nicht verwerten. Demnach werden die überschüssigen Kohlenhydrate in der Leber in Fett umgewandelt und machen sich schließlich an ungewollten Stellen sichtbar. Auch Professor Dr. Andreas Pfeiffer vom Deutschen Institut für Ernährungsforschung testete dies an Mäusen und kam zum selben “schlanken” Ergebnis. Er sprach sich jedoch insgesamt gegen eine low-carb- und für eine slow-carb-Ernährung aus: “Ich würde mich eher für das slow-carb aussprechen als für low-carb. Ich denke, bei low-carb wird man auf die Dauer einen Mangel an einigen Nährstoffen haben, mit ziemlicher Sicherheit sogar, insbesondere auch an Vitaminen und anderen Komponenten, die man braucht für eine gesunde Ernährung.”

Hinter dem zusammengesetzten Begriff “slow-carb” verbirgt sich ein Ernährungsprinzip, das nicht wie “low-carb” auf wenige, sondern auf langsame Kohlenhydrate ausgelegt ist. Demnach sind Fleisch, Nüsse, Gemüse und manches Süße erlaubt. Bananen, Kartoffeln und Wassermelone sind hingegen verboten, weil sie einen zu hohen glykämischen Index haben.

Der hohe glykämische Index ist ein Maß dafür, inwiefern Nahrungsmittel zu einer Steigerung des Blutzuckerspiegels führen. Ist der glykämische Index eines Nahrungsmittels hoch, so wirkt sich dies in einer starken Steigerung des Blutzuckerspiegels aus. Ist der glykämische Index niedrig, so steigt der Blutzuckerspiegel nur geringfügig.

Wird nun ein Nahrungsmittel mit hohem glykämischen Index eingenommen, wird im Körper verstärkt Insulin ausgeschüttet, wodurch die Fettspeicherung und Kohlenhydratspeicherung in Form von Glykogen zunimmt. Es kommt also letztendlich zum Ansetzen der unbeliebten Fettpolster.

Eine Auflistung verschiedener Nahrungsmittel mit den jeweiligen glykämischen Indizes bietet Wikipedia unter dem direkten Link:
de.wikipedia.org/wiki/Glykämischer_Index

Dort kannst du dir dein individuelles Ernährungsprogramm zusammenstellen.

Viel Spaß und Erfolg beim Abnehmen!

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