Die Kunst des Zigarrenrauchens

Nicht jeder, der sich eine Zigarre kaufen kann, weiß, wie man sie zu rauchen gedenkt. Falls du nun beispielsweise zum Anlass einer Beförderung im Kreise deiner Geschäftskollegen eine Zigarre rauchen willst, solltest du den richtigen Umgang mit ihr pflegen. Du willst ja deine Vorzüge, die letztendlich für deine Beförderung ausschlaggebend waren, nicht durch den falschen Umgang mit einer Zigarre trüben.

Eine kleine Auswahl an Antworten auf die häufigsten Fragen gibt Aufschluss über den richtigen Umgang mit einer Zigarre und deren Genuss.

Entfernt man vor dem Rauchen die Bauchbinde?

Prinzipiell ist es egal, ob du sie dranlässt oder entfernst. Sie befindet sich meist immer wenige Zentimeter vom Mundstück entfernt und stört nicht im Geringsten. Allgemein ist es eher unüblich, eine Zigarre bis auf wenige Zentimeter herunter zu rauchen. Der Geschmack nimmt von Zug zu Zug ab. Je näher die Glut zum Mund reicht, desto heißer wird die Angelegenheit. Die Bauchbinde ist eine Art Stoppschild, das dich darauf hinweist, dass die Zigarre ab diesem Punkt ungenießbar wird. Möchtest du sie dennoch entfernen, warte bis du sie entzündet hast. Denn dann weicht das Deckblatt (das äußerste Zigarrenblatt) auf, wodurch die Bauchbinde leichter zu entfernen ist. Hierbei bleiben dir mögliche Schäden des Deckblattes erspart.

Wie schneide ich die Zigarre an?

Kubaner beißen ihren Meisterwerken den Kopf ab. Hier ist das, zumindest in Gesellschaft nicht allzu gerne gesehen. Außerdem besteht die Gefahr, dass, wenn man den Kopf der Zigarre falsch abbeißt, sie ihren Geschmack nicht voll entfalten kann. Passende Werkzeuge sind “Cutter”. Du hast die Wahl zwischen Rundcuttern, Flachschneidern und Zigarrenscheren. Wichtig ist, dass die Klingen dieser Cutter scharf sind.

Nehme ich zum Anzünden ein Feuerzeug oder ein Streichholz?

Ob du deine Zigarre mit einem Feuerzeug oder einem Streichholz anzündest, macht keinen Unterschied, so lange das Feuerzeug ein Gas- und nicht ein Benzinfeuerzeug ist. Die Flamme der Gasfeuerzeuge ist geruchsneutral. Benzinfeuerzeuge übertragen den benzintypischen Duft in die Zigarre. Wenn du dich für das traditionelle Streichholz entscheidest, achte darauf, dass du deine Zigarre nicht sofort nach dem Entzünden des Streichholzes an die Flamme hältst. Kurz nach Entzünden des Streichholzes wird ein Schwefelaroma freigesetzt, das sich nach wenigen Sekunden jedoch verflüchtigt.

Wie zünde ich sie richtig an?

Schwenke zunächst die Zigarre dicht vor der Flamme hin und her bis das Ende der Zigarre leicht schwärzlich gefärbt ist. Nun nimm die Zigarre in den Mund, halt sie wieder dicht an die Flamme, zieh fest und gleichmäßig an ihr und dreh sie während dessen, so dass sie sich gleichmäßig entzündet. Beim Ziehen an der Zigarre solltest du darauf achten, dass du nicht zu hastig an ihr ziehst, weil dadurch der Rauch zu heiß werden kann.

Wie wird sie ausgemacht?

Du musst nicht aktiv dazu beitragen, dass die Zigarre ausgeht. Sie geht nämlich von allein aus, wenn du einige Zeit nicht mehr an ihr ziehst. Wenn du sie nicht ganz aufgeraucht hast, drück sie nicht aus. Sie lässt sich nämlich problemlos an einem anderen Zeitpunkt weiterrauchen. Bevor du sie jedoch weiterrauchst, entferne die Asche, die noch an ihr haftet, und puste nach dem Entzünden einmal kräftig durch sie durch, so dass sich der abgestandene Rauch verflüchtigt.

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